Deutsche Mannschaft für Friedensnobelpreis vorgeschlagen

geschrieben von angus am 7. July 2010 um 15:47

Oslo. Die deutsche Fußballnationalmannschaft wurde für den Friedensnobelpreis vorgeschlagen, so ein Sprecher des norwegischen Komitees. Das Team von Bundestrainer Joachim “Yogi” Löw ist die erste Mannschaft in der langen Geschichte dieser Auszeichnung. Joachim Löw erfuhr davon am Rande des Trainingslagers in Südafrika und zeigte sich sichtlich bewegt. “Es ist eine Ehre für unsere Mannschaft in die Kategorie eines Dalai Lamas oder Nelson Mandelas gerückt zu werden.” In der Begründung heißt es, dass die junge deutsche Mannschaft mit ihrer Leichtigkeit, mit ihrer Kraft und mit ihrer Spielfreude den Menschen nun mehr als 3 Wochen lang ausserordentlich viel Freude und Hoffnung auf eine bessere Welt gegeben hat. Zusätzlich wurde mitgeteilt, dass weltweit kein einziger Sprengkörper während der Spiele der DFB-Elf explodiert sei, weil alle kriegstreibenden Gruppen sich die Spiele von Schweinsteiger, Özil und Khedeira anschauen. Der Mannschaft werden - unabhängig vom Abschneiden gegen Spanien oder gegen Holland - gute Chancen eingeräumt.



Pressestimmen

geschrieben von angus am 4. July 2010 um 14:47

Unsere Tränen werden schnell getrocknet sein. Doch dieser Schmerz, den uns das kompromisslose Spiel der Deutschen zugefügt hat, der wird lange nicht vergehen. Wir glaubten an unseren Triumph, ja, wir waren überzeugt. Diego, warum hast Du nichts getan? (El Día)

Wir hatten das “Jugo bonito ” der Brasilianer, wir hatten den “Total Football” der Holländer und was haben wir nun von den Deutschen geschenkt bekommen? Wir wissen nur, dass es wunderbar anzuschauen ist. (Washington Post)

Wir folgen Dir, Yogi. (Mecklenburger Express)

Team Germany - Die beste Fußball-Band der Welt. Schweini, Poldi, Müller und der Rest jazzen den Planeten. Wir wollen eine Zugabe. (Kairo Post) 

Oh no. Wie sollen wir gegen diese Mannschaft bestehen? Unser Weg wird im Halbfinale enden.(La Marca)



Verbannung - Frankreich zu den Frauen

geschrieben von angus am 22. June 2010 um 14:04

Johannesburg - Das Ergebnis des Geheimtreffens zwischen Fifa-Präsident Sepp Blatter und Uefa-Präsident Michél Platini gestern Abend schockt Frankreich. Die Verbandsgiganten machten “Nägel mit die Köpfe” und schlossen das französische Nationalteam von den kommenden beiden Turnieren der Herren aus. Damit reagierte die Fifa auf die katastrophale Präsentation der Equipe Tricolore in der Öffentlichkeit. Michel Platini - sichtlich beschämt - erinnerte an das unfaire Weiterkommen der Franzosen in der Relegation gegen Irland. Erst durch das Handspiel von Henry in der Verlängerung hatte man die Qualifikation für die Endrunde in Südafrika geschafft. Die traurigen Iren mußten zu Hause bleiben, obwohl sie es verdient gehabt hätten, hier zu sein. “Nun ist Schluß”, eröffneten Blatter und Platini der Presse. “Frankreich spielt nicht mehr bei den Herren. Da haben sie nichts zu suchen. Die Herren-Nationalmannschaft spielt das nächste Turnier bei den Frauen”.



Real Madrid will die komplette deutsche Mannschaft - Zwanziger liegt Angebot vor

geschrieben von angus am 15. June 2010 um 20:31

Frankfurt. Ein ungewöhnliches Angebot kam bereits gestern Morgen per Fax in die Zentrale des Deutschen Fußballbundes nach Frankfurt. Absender ist der exzentrische Präsident von Real Madrid Florentino Pérez, der dem ersten Mann des Verbandes Dr. Theo Zwanziger ein Angebot über 1 Milliarde Euro unterbreitet hat. Er will die komplette DFB Elf für die nächste Saison verpflichten. Mesut Özil hätte Lust mit den anderen Jungs bei super Wetter auch in einer Liga zusammen zu kicken, sagte er einem Reporter von Fussball Newsfake, Poldi allerdings lehnte bereits ab, weil er Köln nicht verlassen werde. Theo Zwanziger findet das Angebot komme genau zum richtigen Zeitpunkt und er hat sich bereits zu Gesprächen nach Madrid begeben. Mit dem Transfererlös will er in neue Verhandlungen mit Yogi Löw treten, um den Vertrag nun endlich doch verlängern zu können.



FANTASTISCH - Fußball-WM wird wiederholt

geschrieben von angus am 16. February 2010 um 09:47

Kamp-Lintfort. Es war eine Frage, die keiner zu stellen wagte. Zu schön das Gefühl, zu fest der Glaube, Zentrum einer sich langsam entwickelnden und von den wenigsten erwarteten Sensation zu sein, die am 9. Juli 2006 im Berliner Olympiastadion mit einem goldenen Weltpokal gekrönt werden wollte.

Doch



Italien verbannt - Neues Endspiel zwischen Frankreich und Deutschland

geschrieben von angus am 12. July 2006 um 12:02

Berlin. Das neue Deutschland glaubt und hofft, hadert nicht und zweifelt nicht. Als heute morgen gegen 8.34 Uhr die Fernseh- und Radiostationen verkündeten, dass die FIFA Italien den Titel des Fussball-Weltmeisters 2006 nach dem Sieg im Elfmeterschießen wieder aberkannt hat, schien es so, als wenn das ganze Volk es bereits wusste.

Die wiedergewonnene Fahne der Deutschen schmückte immer noch millionenfach sämtliche Fortbewegungsmittel und stemmte sich selbstbewusst und mit breiter Brust dem Wind des neuen Aufbruchs entgegen, die Spieler der Nationalmannschaft waren bereits in der Nacht zum Dienstag zurück ins Manschaftsquartier gekommen und auch Olli Kahn hatte vorsorglich gestern abend seinen Rücktritt vom Rücktritt erklärt.

Fieberhaft suchten die Bildschirmdetektive der FIFA nach einer Begründung für den Kopfstoss Zinedin Zidanes gegen Morco Materazzi im finalen Spiel am vergangenen Sonntag in Berlin und scheuten dabei nicht das Hinzuziehen von externen Beratern, um schnellstmöglich eine Entscheidung im Umgang mit dieser unsäglichen sportlichen Entgleisung präsentieren zu können.

Spekuliert wurde viel in den Tagen nach dem Endspiel und die Vermutungen für den Ausraster des größten Spielers in der französischen Fussballgeschichte reichten von “Materazzi hat Zidanes Schwester als Prostituierte bezeichnet” über “Zidane wurde vom Italiener als algerischer Terrorist beschimpft” bis hin zu “Dein Trikot stinkt nach Büffelpisse”.

Zidane selbt wollte sich nicht äußern und verweigerte jede Aussage, die seine Aktion hätte rechtfertigen können. Erst Hubert Schulterblatt, 93-jähriger Landwirt aus Berlin-Mitte, sorgte nach kurzer Analyse für Gewissheit. Der unter Experten als Genie geltende Fachmann für die Deutung von Maulbewegungen von Rindern in Stresssituationen gab nach einer Betrachtung der Fernsehbilder zu Protokoll:

“Marco Materazzi sagte zu Zidane: Du hast ja kaum Haare auf dem Kopf und bist der Anführer einer Mannschaft, in der nur Deoroller spielen”.

FIFA-Chef Sepp Blatter, der höchstpersönlich der Beweisführung vorstand, sagte in seiner Urteilsbegründung in den frühen Morgenstunden unter Ausschluss zweiter Personen:

“Aus eigener Betroffenheit kann ich nachempfinden, was in dem Sportsmann Zidane vorgegangen sein muss. Es handelt sich um eine üble Beleidigung, auf die nur mit einem Kopfstoss reagiert werden kann. Italien wird der Titel aberkannt, der Spieler Materazzi auf Lebenszeit gesperrt und es kommt zu einer Neuansetzung des Endspiels unter Beteiligung der Mannschaften Frankreichs und….Deutschland am kommenden Donnerstag”.

Franz Beckenbauer, Kaiser der Deutschen, sagte in einer ersten Stellungnahme auf dem Helikopter-Flug von Berlin nach Hamburg, wo er am Dienstag vormittag den Ehrenpreis des schleswig-holsteinischen Vollkornplätzchenverbandes entgegennehmen wird:
“Eine üble Beleidigung. Das geht unter die Gürtellinie. Normale Reaktion vom Franzosen, darf der Schiedsrichter nicht mit Rot ahnden”.

Italien weint, Deutschland schon wieder auf der Strasse. Bereits jetzt sind auf der Fanmeile in Berlin 750.000 Menschen spontan zusammengekommen. Sie feiern nicht nur die wiedergewonnene Möglichkeit des Titelgewinns, nein, sie vergessen anscheinend nicht, wem die Ehre gebührt. Reporter vor Ort berichten, dass sich die Anwesenden in großer Zahl zur Stunde gegenseitig die Haare komplett vom Kopf entfernen und dabei immer wieder den Namen skandieren, der ihnen ein neues Fanfest beschert.

Ausländische Berichterstatter sind überwältigt. “Endlich”, so ein französischer Reporter des Figaros,”geht Deutschland entspannt mit Glatzen um”.



FANtastisch - WM muss wiederholt werden

geschrieben von angus am 6. July 2006 um 21:52

Kamp-Lintfort. Als Fabio Groso im Halbfinalspiel der Fussball-Weltmeisterschaft mit seinem unhaltbaren Linksschuß die Führung für die Gäste aus Italien erzielte, tauchte urplötzlich - wie kurz zuvor der Torschütze im Strafraum - die Frage auf: “Was machen WIR eigentlich, wenn keine WM mehr ist?”.

Diese Frage stellt sich nun nicht mehr. Die Fussballweltmeisterschaft, die eigentlich mit dem Finale am kommenden Sonntag in Berlin beendet gewesen wäre, muss wiederholt werden.

Die FIFA gab gestern der Beschwerde eines 43jährigen Lehrers aus dem niederrheinischen Kamp-Lintfort statt, der beklagte, dass er während des Eröffnungsspiels zwischen Deutschland und Costa Rica auf der Sitzschale 12 im Unterrang 1B sitzen musste, und nicht auf der Sitzschale 8 Platz nehmen durfte, für die er eigentlich ein Ticket besaß.

Der Vater von 11 Kindern teilte mit, dass er durch die Diskussion mit dem Sicherheitspersonal das wunderschöne 1:0 von Phillip Lahm verpasst hätte und ihm sogleich die Lust am weiteren Turnierverlauf vergangen sei.

Der Niederrheiner, der seit 28 Jahren kein Tor der deutschen Nationalmannschaft verpasst hatte, zeigte sich nach Urteilsverkündung gelöst und sagte auf die Frage, was er denn als erstes gemacht hat, als er vom Urteilsspruch aus Genf erfuhr: “Ich habe eine Email an meinen großen Widersacher Jens Krupp geschickt. Der hat nämlich seit 34 Jahren kein Tor verpasst und hat sich schon ins Fäustchen gelacht. Ich habe nicht viele Worte verloren und nur `Bätsch´ geschrieben”.

Große Enttäuschung natürlich in Italien und Frankreich, denn das Finale am kommenden Sonntag wurde abgesagt. Aus Rom war zu hören, dass es sich um eine große Verschwörung handelt, ein Skandal, den wahrscheinlich die Engländer angezettelt hätten, um mit allen Mitteln der Gerichtsbarkeit eine neuerliche Chance auf ein erfolgreiches Elfmeterschießen zu erzwingen.

Paris, das überlegt aus der Europäischen Union auszutreten, verdächtigt allerdings eher die Niederlande. Die Beziehungen seien äußerst angespannt. Frankreich hätte die Niederlande stets als große Sportnation in Erinnerung gehabt. Man könne verstehen, dass die Schmährufe aus den deutschen Stadien die niederländische Volksseele getroffen hätten, aber das sei kein Grund, dass die Niederländer sich der Klage angeschlossen haben.

Jubel allerdings in Berlin. Spontan kamen 2 Millionen Menschen auf die Fanmeile, um ein Interview mit Franz Beckenbauer zu sehen. Immer wieder riefen die deutschen Fans: “Berlin, Berlin, wir fahr´n doch nach Berlin!”.

Auch Franz Beckenbauer zeigte sich glücklich und zufrieden und sagte, dass er sich an die Flüge im Helikopter gewöhnt habe und dass er schon sinnierte, wie er sich denn nach der WM fortbewegen werde. Nun sei die Frage ja hinfällig und er freue sich auf das Comeback von Olli Kahn, der - so ließ das Trainerteam um Jürgen Klinsmann verlauten - in den letzten Wochen mental eine Riese geworden sei und im Training einen bestechenden Eindruck hinterlassen hätte.

Jubel auch im Ausland. Die Fans aller teilnehmenden Nationen haben sich sofort wieder auf den Weg nach Deutschland gemacht. Daher ist am Wochenende mit erheblichen Verkehrsbehinderungen zu rechnen, denn durch den Ferienbeginn in zahlreichen Bundesländern wird das Verkehrsaufkommen stark ansteigen.



Mit blutigen Steaks gegen deutsche Kartoffeln…

geschrieben von cretin am 29. June 2006 um 17:32

Berlin. Während die deutsche Nationalmannschaft sich doch eher gelassen - die Nationalkicker hatten sogar einen Tag frei - auf das wohl bestbesetzte Viertelfinale zwischen der deutschen Mannschaft und dem Team Argentiniens vorbereitet, greift der argentinische Trainerstab zu einer radikalen Diät und zu markigen Worten, um die Fitness und die richtige Einstellung seiner Spieler zu gewährleisten.

“Die Ernährung in Deutschland macht uns körperlich träge und mental ein wenig zu gelassen, gleichgültig und passiv, - zu wenig Eiweiß, zu wenig Pfeffer! Wir halten deshalb jetzt seit drei Tagen eine strenge Diät mit vier Mahlzeiten am Tag, nur bestehend aus gepfefferten, blutigen Rindersteaks ohne Beilage. Das bringt uns in Form, macht uns torhungrig und sorgt für die richtige mentale Einstellung zum Spiel und zu unseren Gegnern. Wir werden die Deutschen überrennen, sowahr ich Rinderblut in den Adern und dessen Geschmack auf den Zähnen habe…!”, so der argentinische Trainer José Pekerman.

Auf unsere direkte Bitte um eine Reaktion an Jürgen Klinsmann nahm der es gelassen: “Also wenn da was dran wäre, dass sich die Eigenschaften dessen, was einer ist, auf den Spieler übertragen liesse, dann müssten die Chinesen ja laufen wie die Windhunde und die reisessenden Koreaner besonders gut im knietiefen Schlamm spielen…” Solche Methoden seien absoluter Aberglaube, ebenso wie der Voodoo der Ghanaer oder die Geisterbeschwörungen der Ecuadorianer, die im Übrigen ja auch nichts gebracht hätten…

Die deutschen Spieler sollten sich stattdessen auf ihre Fitness verlassen, gut ausschlafen und zu essen gebe es nach wie vor ganz solide gesundes Gemüse und stärkereiche heimatliche Kartoffeln… “Und wenn das Spiel dann vorbei ist,”, so Klinsmann angriffslustig kichernd, “dann werden Oliver Bierhoff und ich Senor Pekerman zu einem ehrlichen deutschen Bier einladen, damit der sich das Blut von den Zähnen und den Ärger über die Niederlage herunterspülen kann!”

Gut gebrüllt, Löwe!



TV-Sensation - Beckmann zum Home-Shopping-Sender?

geschrieben von angus am 27. June 2006 um 20:27

Berlin. Helle Aufregung beim Allgemeinen Rundfunk Deutschlands. Der aufstrebende afrikanische Home-Shopping-Sender AHS, im Besitz eines mailändischen Medienmoguls, möchte Reinhold Beckmann aus Deutschlands Fussballstadien locken und bietet Beckmann ein eigenes Format für den Vormittag an. Und das noch während der Fussball-Weltmeisterschaft.

Der Pressesprecher des Senders teilte mit, dass man auf der Suche nach einem Mann, der in der Lage ist, das für alle Zuschauer Sichtbare falsch darzustellen, fündig geworden ist.

“Beckmann ist der Ideale. Selten habe ich jemanden erlebt, der so oft daneben liegt, wie Beckmann. Trotzdem stellt er sich mit viel Selbstvertrauen und Überzeugungskraft einem Millionenpublikum. Wir denken, dass wir mit Reinhold die Umsätze in den nächsten 45 Jahren steigern können”, so der 48-jährige Kofi Kofi in einem Handy-Telefonat. “Wir planen langfristig und möchten Beckmann kein Hintertürchen für eine Rückkehr an das Kommentatorenmikro offen lassen”.

Die ARD will Beckmann offenbar ziehen lassen, denn der sprach bereits von einer großen Herausforderung und einem riesigen Sprung auf der Karriereleiter. “Natürlich legen wir Herrn Beckmann keinen Nierenstein in den Weg”, hieß es aus Berlin.

Als Ersatz für Beckmann, der eigentlich das Finale der WM am 9. Juli in Berlin kommentieren sollte, favorisiert die Kommentatoren-Findungs-Kommission (KFK) unter der Leitung von Franz Beckenbauer übrigens keinen geringeren als den ehemaligen Bundestrainer Rudi Völler.



Deutschland nur mit halber Kraft gegen die Gauchos?

geschrieben von angus am 27. June 2006 um 17:13

Berlin. Hätten sie bloß nicht gewettet. Aus gut informiertem Kreisen war zu hören, dass es innerhalb der deutschen Mannschaft Überlegungen gibt, das Viertelfinalspiel am kommenden Freitag gegen Argentinien nicht mit voller Konzentration zu bestreiten.

Grund dafür sind zahlreiche Wetten, die im Vorfeld der Weltmeisterschaft unter den Spielern abgeschlossen worden sind. “Wer konnte denn wirklich daran glauben, dass wir nach vier Spielen der Topfavorit auf den Titel sind”, so der Manschaftskapitän und einer von drei Spielern des ausgewürfelten Mannschaftsrates. “Nach dem Spiel gegen Italien glaubten wir an ein frühes Ausscheiden. Und das spiegelt sich in den Wetten wider”, so Ballack.

Die vor der WM von Jürgen Klinsmann geschasste Torwart-Legende Sepp Maier spielte der Tageszeitung Anspielstation die für Brisanz sorgende Liste der Wettabschlüsse zu.

Daraus geht hervor, dass sich Bernd “Schnitzel” Schneider im Falle des Pokal-Gewinns in Damenunterwäsche ablichten lassen will und das Foto der italienischen Firma Panini zur Verfügung stellt. Der die Kameras meidende Miroslav Klose startet bei “Deutschland sucht den Superstar”, während Per Mertesacker ins Dschungel-Camp muss.
Sebastian Schweinsteiger soll sich an einer Universität einschreiben, während Phillip Lahm seine Karriere sofort beendet, um zur Bundeswehr zu gehen. Schlimm trifft es Thorsten Frings, der seinen Tattoo-Bestand um das Bild der niederländischen Flagge erweitern müsste. Auch Olli Kahn bekommt so langsam Zweifel, ob die damalige Einschätzung der Gewinnchancen richtig gewesen ist, denn im Falle des erfolgreichen Abschneidens müsste der Titan zu seinem Widersacher Jens Lehmann gehen und ihm sagen: “Jens, DU bist der Beste, nicht der Olli von den Bayern”.

Die Mannschaftsführung um Teammanager Oliver Bierhof reagierte sofort.
“Ich habe mich mit den Spielern bereits geeinigt. Sie waren damit einverstanden, dass ich mich in Damenunterwäsche ablichten lasse. Ich habe das früher schon gerne gemacht und das liegt mir. Ich habe damit keine Probleme, im Gegenteil, wenn ich noch einmal ins Panini-Sammelalbum komme, dann ist das doch ein nicht zu unterschätzender Werbeerfolg”.